08.03.15, 10:00:00

39 Körperliche Aktivität gegen Stress und Rückenprobleme


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Viele Rückenprobleme hängen auch mit Stress zusammen. Die Stressreaktion ist die natürliche und sinnvolle Reaktion des Körpers auf wahrgenommene Gefahr. Der Flucht-Kampfmechanismus besagt: Nimmt der Organismus eine Gefahr wahr, dann hat er die Wahl zwischen Flucht, Kampf und Totstellen. Für Flucht und Kampf braucht er Energie. Dazu wird Adrenalin ausgeschüttet, wird der Sympathikus aktiviert, der Herzschlag beschleunigt, die Schweißabsonderung in Gang gesetzt, die Muskeln angespannt. Falls Flucht oder Kampf nicht sofort möglich ist, kommt stattdessen Totstellen. Aber es ist kein entspanntes Totstellen, sondern angespanntes Totstellen, bereit für körperliche Aktivität. Heutzutage ist bei Bedrohung selten körperliche Flucht oder Kampf möglich. Also erstarrt der Organismus in der Totstellreaktion. Die Totstellreaktion heißt angespannter Körper, und eben auch angespannte Rückenmuskeln. Der Organismus verbleibt solange in der Totstellreaktion, bis Entwarnungssignal kommt. Entwarnungssignal kommt entweder durch ein Tiefenentspannungsverfahren, durch körperliche Aktivität, durch Lachen oder ein anderes Entwarnungssignal. Eine Möglichkeit der Entwarnung ist körperliche Aktivität, z.B. Wandern, Fahrradfahren, Joggen, Schwimmen, Walken, Nordic Walking - oder eben Yoga. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, hat weniger Rückenprobleme: Der Körper bleibt nicht in der angespannten Totstell-Reaktion mit Rückenmuskelverkrampfung stecken. Mehr Infos zu Rückenschmerzen auch auf http://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen.html

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